Mittwoch, der 14. Dezember 2011
Wieder haben wir einen gemütlichen Tag, weil es kein Reisetag ist. Kein Packen, kein Auschecken, keine Busfahrt. Alle machen es sich in unserem Dortmunder Hotel gemütlich, manche sieht man den ganzen Tag überhaupt nicht und andere wiederum sind fleissig am Computer, etc. Ich habe Liv von den Backing Vocals in der Business-Lounge gesehen und Isabella und Victoria von den DIV4S getroffen:
Dienstag, der 13. Dezember 2011
Heute sind wir in Dortmund und schreiben GESCHICHTE!
Die Proms in Deutschland werden VOLLJÄHRIG!
Dortmund ist die Urheimat der Proms, weil dort 1994 das erste Deutschland-Konzert stattfand. Es gab 1994 nur eine Show in Deutschland (erst ein Jahr später kam München als zweite Show dazu). Wenn man jetzt nachzählt dann kommt man wirklich schon auf 18 Jahre seit der allerersten deutschen Proms. (1996 waren es auch nur 2 Konzerte, 1997 schon 3, 1998 5, 1999 6 u.s.w. Heute sind es 20 Konzerte bundesweit.)
Zur Feier des Tages hier ein kleines Feuerwerk aus Licht:



Montag, der 12. Dezember 2011
Heute ist für uns ein Reisetag. Das heißt, wir fahren um 11 Uhr in München mit unserem Doppeldecker ab in Richtung Dortmund. Mit Pausen wird die Fahrt ungefähr 8 Stunden dauern. Wir kommen also erst Abends in Dortmund an, aber das ist kein Problem, denn wir haben spielfrei. Morgen heißt es dann ausschlafen, den ganzen Tag ausruhen, bevor wir dann den Endspurt von 7 Konzerten am Stück angehen.
Sonntag, der 11. Dezember 2011
Wir haben heute eine Nachmittags-Show und dementsprechend viel Publikum aus dem näheren und weiter entfernten Münchener Umland, da man auch nach dem Konzertschluß um 18 Uhr noch weitere Strecken nach Hause fahren kann. Die 15 Uhr Show ist außerdem sehr gut geeignet für Kinder und Jugendliche und für einige von ihnen wird dieser Tag unvergessen bleiben: Die YoungWings von der Nicolaidis Stiftung, hier mit Stanfour im Backstage.
YoungWings (Gründerin Martina Münch-Nicolaidis), Alex, Heiko und Konstantin von Stanfour.
Samstag, der 10. Dezember 2011
Heute habe ich ein paar fotographische Eindrücke von der Show: Alison Moyet, DIV4S und Il Novecento.
Freitag, der 9. Dezember 2011
Heute ist Moderatoren-Wechsel. Uwe Bahn moderiert seine allererste Proms in München, aber er ist kein Unbekannter in diesen südlichen Gefilden: Hier wurde er gesichtet beim Wiedersehen mit Jim Sampson von Bayern 3:
Ebenfalls gesichtet im Backstage: DJ Replay mit Stanfour, wollten sie wirklich mit den Schallplatten von Alper Frisbee spielen oder war das nur ein Gerücht? Hier wird noch diskutiert…

Und dann war da noch Bob, ein Freund von John Miles aus South Shields, der sich gewünscht hat, dass ich mal etwas auf Englisch in mein Weblog schreibe, also hier für Bob:
Hi, here is a nice picture of Bob from South Shields and a friend.

Donnerstag, der 8. Dezember 2011
Wir sind in der Heimatstadt und Hauptstadt der deutschen Proms angekommen. An vier aufeinanderfolgenden Tagen spielen wir in der Olympiahalle – hier das Plakat direkt vor der Olympiahalle:
Proms-Familienbesuch von Lichtmond (Proms-Künstler 2010) in der Garderobe von Stanfour und der Electric Band:
Mittwoch, der 7. Dezember 2011
Wir sind in Mannheim und fahren erst spät aus dem Hotel ab, weil wir in der nächsten Stadt, in Stuttgart, kein Hotel haben, sondern nach der Show direkt weiter fahren nach München. Nile Rodgers sitzt in der Hotel-Lobby und arbeitet an seiner Homepage. Unglaublich, aber wahr, er postet jeden Tag einen ausführlichen Artikel mit Foto, 365 Tage im Jahr, und das in 6 verschiedenen Sprachen. Ein Besuch auf seiner Homepage lohnt sich wirklich, sie ist natürlich auch auf Deutsch:
http://www.nilerodgers.com/
Dienstag, der 6. Dezember 2011
Der Proms-Zuschauer bekommt normalerweise immer den Eindruck einer total runden, reibungslosen und perfekten Show. Da vergisst man leicht, dass wirklich alles von Menschenhand gemacht ist, alles live gespielt wird und über 200 Personen während einer Proms aktiv sind. Im Hintergrund gibt es viele kleine und große Dinge, die kurzfristig noch geändert, geregelt oder repariert werden müssen. Falls ein Mikrophon ausfällt, wird es schnell ausgewechselt und repariert. Falls ein Scheinwerfer kaputt ist, wird er ersetzt, das geht aber in der großen Menge der Scheinwerfer unter und das Publikum bekommt davon nicht viel mit. In Mannheim hatten wir folgendes Problem:
Ein Teil der Elektrik unter der Bühne war kurz vor dem Auftritt von Stanfour plötzlich ausgefallen. Betroffen war davon ein Teil des Lichts, aber auch der Bühnenlift, mit dem Alex am Piano hochgefahren werden soll. Alex hat blitzschnell reagiert. Er fragte mich: “wer entscheidet, was passiert?” Ich sagte: “Bart”, das ist unser Bühnenmanager. Wir hatten nur noch wenige Minuten bis zum Auftritt von Stanfour und das Problem konnte offensichtlich nicht so schnell gelöst werden. Die nächste Frage von Alex war: “Kann ich von unten spielen”, und das war die Lösung. Er setzte sich an den Flügel, Peter von der Security hat mit seiner Taschenlampe geleuchtet und Alex saß während der drei Stanfour-Titel unter der Bühne und spielte im Halbdunkeln. So sah das Ganze mit Foto-Blitz aus:
Konstantin und Heiko waren also allein auf der Bühne und dann hatte Alex wieder eine clevere Idee: Da er gar nicht auf der Bühne war, würde ihm niemand beim Finale vermissen: Er hat also “geschwänzt” und war schon längst mit seiner Freundin im VIP.
Montag, der 5. Dezember 2011
Viele Grüße aus dem Tourbus!
Alle sind fleissig am Arbeiten: Ann und Peter von der Security sitzen vorne im Bus und passen auf. Wie man sehen kann ist das Wetter perfekt und die Strassen sind frei. Das kann gerne so bleiben.

Unsere Rhytmus-Abteilung arbeitet am Computer (Hans van den Hurk (manchmal auch genannt “Hans van den Hurz”), Schlagzeug, und Patrick de Smet, Perkussion)

Unser Keyboarder Geert Keysers schreibt Arrangements.

Rogier van Wegberg, Bass, schreibt Emails.

DJ Replay arbeitet standesgemäß, er hat weder meinen Blitz bemerkt, noch die beiden Anrufe auf sein Handy, das direkt neben seinem Kopf liegt.

Alison Moyet und Nile Rodgers, besprechen sie evtl. ein gemeinsame Veröffentlichung?

Und John Miles schaut aus dem Fenster und wundert sich, was das für eine große Stadt sein muss, denn es gibt unheimlich viele Zufahrtsschilder: “Ausfahrt”…

















